Inhalt Schaltpläne Abschnitt: Motoreinheit Alle Abschnitte

Vorstellung: Motorisierung (EW10J4) Peugeot 607 I

Motoreinheit ~ 1804 Wörter

Beschreibung

Neuer Motortyp: Motorisierung EW10J4

Die Motoren EW ersetzen schrittweise die Motorenfamilie XU

Besonderheiten

  • 4 Zylinder in Reihe - 16 Ventile
  • 2 obenliegende Nockenwellen, durch Steuerzahnriemen angetrieben
  • Mehrfach-Einspritzung
  • Motor mit gesenktem Kraftstoffverbrauch durch erhöhten Wirkungsgrad

HinweisDer Motor ist für die Erfüllung der künftigen Abgasnormen ausgelegt

Der Motorwirkungsgrad wurde durch folgende Maβnahmen verbessert

  • Verringerung der mechanischen Reibungsverluste
  • Geringeres Gewicht
  • Optimierung der Einlaβ- und Auslaβkanäle
  • Angesteuertes Abgasrückführungsventil (Verringerung des Kraftstoffverbrauchs)

Einbaulage der Antriebseinheit

Die neuen Crash-Normen bedingen eine verringerte Neigung der Antriebseinheit im Frontteil bei allen neuen, ab 1998 homologierten Fahrzeugen

Daten

Motorkennzeichnungsschild

  • (a): Typkennzeichen
  • (b): Aggregatkennzeichnung
  • (c): Ordnungsnummer der Herstellung

Daten

MotorcodeEW10J4
TypkennzeichenRFR
Aggregatkennzeichnungfahrzeugspezifisch
Zylinderzahl4
Bohrung x Hub (mm)85 x 88
Hubraum (cm3)1997
Verdichtungsverhältnis10,8
Höchstleistung (CEE)99 kW
Höchstleistung (PS DIN)138
Drehzahl für max. Leistung (1/min)6000/min
maximales Drehmoment (CEE)19 daNm
Drehzahl für max. Drehmoment (1/min)4100/min
EinspritzsystemMultipoint
FabrikatMAGNETI MARELLI
TypMMDCM 4.8P

Zylinderblock

(1) Zylinderblock

(2) Kurbelwellen-Lagerdeckelgehäuse

(3) Ölwanne

(4) Ölpumpe

(5) Laufbuchse(n) (Grauguβ)

Der Leichtmetall-Zylinderblock besitzt eingepreβte Grauguβ-Laufbuchsen (Guβ)

Die Laufbuchsen sind trocken, also ohne Wassermantel eingesetzt

In das Leichtmetall-Lagerdeckelgehäuse sind die 5 guβeisernen Lagerdeckel integriert

Besonderheiten

  • Bohrung = ø 85 mm
  • Anzahl der Lager = 5
  • Die Kühlmittel-Ablaβschraube befindet sich an der Rückseite

Die neue Ölwanne besitzt Verstärkungsrippen zur höheren Steifigkeit der Verbindung mit dem Getriebe

HinweisZylinder 1: auf Motorschwungradseite

Die Abdichtung zwischen folgenden Teilen erfolgt durch Dichtmasse

  • Zylinderblock
  • Lagerdeckelgehäuse
  • Ölwanne

Kurbeltrieb

(6) Kurbelwelle

(7) Feuerstegring

(8) unterer Verdichtungsring

(9) Ölabstreifring

(10) Kolben

(11) Kolbenbolzen

(12) Pleuel

(13) Pleuellagerschale

(14) Anlaufscheiben für Axialspieleinstellung der Kurbelwelle

(15) obere Lagerschalen

(16) untere Lagerschale

(d) Schmierölbohrung

Kurbelwelle

Neue Kurbelwelle

  • Qualität: Guβeisen
  • Leichtere Gegengewichte
  • Anzahl der Lager: 5
  • Anzahl der Gegengewichte: 8
  • Abdichtung der Kurbelwelle durch Wellendichtring

Axialspiel der Kurbelwelle

  • Das Axialspiel muss zwischen 0,06 und 0,15 mm betragen
  • Einstellung des Axialspiels durch 2 Anlaufscheiben am Lager Nr. 2 (2 Zylinderblockseite)

Kurbelwellen-Lagerschalen

(6) Kurbelwelle

(1) Zylinderblock

(e) Kennzeichnung der Kurbelwellen-Lagerklassen - am Zylinderblock (Lack)

  • Innen
  • Kennzeichnung Durchmesserklassen (Lager 1 bis Lager 5)

(f) Kennzeichnung der Kurbelwellen-Lagerklassen - am Zylinderblock (eingestanzte Kennzeichnung)

  • Kennzeichnung Durchmesserklassen (Lager 1 bis Lager 5)
  • Werks-Kennzeichnung

Die Kurbelwellenlagerstellen (Zylinderblock und Lagerdeckel) und die Kurbelwellenlager sind durch Markierungen am Zylinderblock und an der Kurbelwelle zusammengepaβt

Die Paarung erfolgt mit Hilfe von 4 Klassen glatter Lagerschalen

Die Wahl der geeigneten Lagerschale erfolgt mit Hilfe einer Paarungstabelle (siehe entsprechende Anleitung) anhand der Kennzeichnungen (e) und (f)

Glatte Lagerschalen (Lagerdeckelseite)

Genutete Lagerschalen (Zylinderblockseite)

HinweisFür die oberen Lagerschalen gibt es nur eine Klasse

Pleuel

Pleuel

  • Qualität: geschmiedeter Stahl
  • Achsabstand = 139 mm
  • Die Pleuellagerschalen sind glatt
  • Die Lagerschalen weisen eine Positionierungsnase auf
  • Anzahl der Gewichtsklassen: 4

Die Kolbenbolzen sind mit Preβsitz in die Pleuelköpfe und schwimmend in die Kolben eingesetzt

Die Lagerschalen sind jeweils durch einen Farbstrich an der Kante gekennzeichnet

Die Pleuelfüβe weisen Bohrungen für die Schmierung der unteren Laufbuchsenbereiche auf

HinweisDie Pleuellagerschalen weisen Bohrungen auf (oben und unten)

Pleuel-Lagerschalen

(6) Kurbelwelle

(12) Pleuel

(g) Kennzeichnung an der Kurbelwelle (A B C D)

  • Innen
  • Aufschrift Durchmesserklassen (Kurbelzapfen 1 bis Kurbelzapfen 5)

(h) Kennzeichnung am Pleuel (eingestanzte Kennzeichnung)

  • Kennzeichnung Gewichtsklassen (XX)
  • Kennzeichnung Durchmesserklassen (A)
  • Werks-Kennzeichnung (X)

Die Pleuelfüβe und die Kurbelzapfen sind durch Kennzeichen zusammengepaβt

Die Paarung erfolgt mit Hilfe von 3 Lagerschalenklassen (untere Lagerschalen)

HinweisFür die oberen Lagerschalen gibt es nur eine Klasse

Die Lagerschalen sind jeweils durch einen Farbstrich an der Kante gekennzeichnet

Die Wahl der geeigneten Lagerschale erfolgt mit Hilfe einer Paarungstabelle (siehe entsprechende Anleitung) anhand der Kennzeichnungen (g) und (h)

Kolben

Qualität: Aluminiumlegierung

Es gibt nur eine Kolbendurchmesserklasse (Serienmaβ)

Es gibt nur eine Kolbendurchmesserklasse (Reparaturmaß)

Kolbenringe

Der Kolben besitzt 3 Kolbenringe

  • Oberer Verdichtungsring: Stärke 1,2 mm
  • Unterer Verdichtungsring: Stärke 1,5 mm
  • Ölabstreifring: Stärke 2,5 mm

Motorschwungrad

Motorschwungrad (fahrzeugspezifisch)

  • Qualität: Guβeisen
  • Reibungsdurchmesser: 230 mm

Das Schwungrad trägt an seinem Umfang 60 Zähne, von denen 2 ausgespart sind, um den oberen Totpunkt zu markieren

Ein Spezialwerkzeug (-).0189-C ermöglicht das Feststellen des Kurbeltriebs mit Hilfe einer Bohrung im Zylinderblock und im Schwungrad

Die Geräteantriebsriemenscheibe

Besonderheiten

  • Befestigung an der Kurbelwelle durch 4 Schrauben
  • Dämpfungsnabe mit Drehschwingungsentkopplung

Zylinderkopf

(17) Zylinderkopfdeckel (Verbund-Kunststoffe)

(18) Nockenwellen-Lagergehäuse

(19) Zylinderkopf

(i) integrierter Abgasrückführungskanal (im Zylinderkopf-Guβteil)

(j) Identifizierungsansatz des Zylinderkopfs

Zylinderkopfdeckel

Zwei Zylinderkopfdeckel (obere Zylinderkopfdeckel mit Ölabscheider und Öleinfüllöffnung)

Qualität: Verbund-Kunststoffe

Der Öleinfüllstutzen ist den Zylinderkopfdeckel integriert

Die Dichtung ist vorgeformt und abnehmbar

HinweisAnziehen in spiralförmiger Folge von innen nach auβen

Nockenwellen-Lagergehäuse

Kennzeichen Zylinderkopf

Abdichtung zwischen Nockenwellen-Lagerdeckelgehäuse und Zylinderkopf: Dichtmasse

Bei Reparatur: Dichtmasse AUTOJOINT OR verwenden

Die seitliche Ausrichtung der Nockenwelle erfolgt am 5. Lager des Zylinderkopfs (Lager Nr. 1 auf Seite des Motor-Schwungrads)

HinweisAnziehen in spiralförmiger Folge von innen nach auβen

Zylinderkopf

4 Ventile pro Zylinder (2 Einlaβv., 2 Auslaβv.), mit automatischem Spielausgleich durch hydraulische Stöβel

Höhe Zylinderkopf neu = 137 mm

Auslaβventilführung: Sinterstahl = 0,2 mm

Maximal zulässiger Planflächenverzug = 0,03 mm

Neue Ventilsitze und Ventilführungen aus gesintertem Stahl

Zulässiges Abdrehmaβ

Einlaβventilführung: Messing

HinweisAnziehen in spiralförmiger Folge von innen nach auβen

Ein Teil des Abgasrückführungskanals ist im Zylinderkopf integriert

Nockenwelle

(20) Nockenwelle

(21) Bezugsmarkenrad der Nockenwelle

Neue guβeiserne Nockenwellen mit 8 Nocken und 5 Lagern

Das Bezugsmarkenrad für den Zylindererkennungsgeber ist am Ende der Auslaβnockenwelle befestigt

Die Nockenwellenlager werden unter Druck und die Nocken im Ölbad geschmiert

HinweisDas Bezugsmarkenrad (21) ist nicht abnehmbar

Zylinderkopfdichtung

(22) Zylinderkopfdichtung

(k) Motor-Kennzeichen: Loch

(l) Kennzeichen Zylinderkopfdichtung mit Reparaturmaβ

Besonderheiten

  • Anzahl Klassen: 1
  • Stärke: 0,8 mm
  • Typ: Mehrschicht-Metalldichtung (3 Schichten)

Hydraulikstößel

Die hydraulischen Stöβel sorgen für automatischen Ventilspielausgleich

Gleiche Auslegung wie die in den Motoren XU verbauten Stöβel

Durchmesser: 28,4 mm

Ventile

Einlaβventil: ø 33,3 mm

Auslassventil: 29 mm

Ventilschaftdichtung: 6 mm

Ventilschaftdichtung mit integriertem Teller

Ventilfedern

Besonderheiten

  • Siehe Wartungsanweisungen
  • Kennzeichnen: Farbstrich(e)
  • Auβendurchmesser 1: ø 26,7 mm
  • Auβendurchmesser 2: ø 15,1 mm

Motorsteuerung

(23) Befestigungsschrauben

(25) Nockenwellenrad: Auspuff

(26) Nockenwellenrad: Einlaβ

(27) Spannrolle

(28) Spannrolle

(29) Kurbelwellenzahnrad

(30) Wasserpumpen-Zahnrad

Das Steuergehäuse besteht aus folgenden 2 Teilen

  • (24) das obere Steuergehäuse (5 Befestigungspunkte)
  • (31) das untere Steuergehäuse (5 Befestigungspunkte)

Steuerzahnriemen

TypkennzeichenRFR
MotorcodeEW10J4
Breite mm25,4 mm
Anzahl Zähne153
QualitätHSN
HerstellerGATES
Aufschriften zur Identifizierung-
Austauschintervall bei normalem Einsatzsiehe Wartungsanweisungen

Nockenwellenrad

(25) Nockenwellenrad

(32) Nockenwellennabe

(33) Feststelloch

(34) Langloch

Das Feststellen der Nockenwellen erfolgt durch die Naben (32) hindurch, die auf den Nockenwellen jeweils durch einen Keil befestigt sind

Die Zahnräder sind auf ihrer Nabe durch 3 Schrauben befestigt

Nach Lösen der 3 Befestigungsschrauben können die Zahnräder gedreht werden (Drehweg begrenzt durch die Länge der Langlöcher)

Diese Ausführung ermöglicht

  • Eine genauere Einstellung der Steuerung
  • Eine bessere Verteilung der Riemenspannung über den Verlauf des Zahnriemens

Identifizierung der Nockenwellennaben

  • Einprägung an der Nockenwellennabe
  • Kennziffer

Schmierung

Druckumlaufschmierung durch Rotorpumpe

Die Ölfilterpatrone ist vom Zylinderblock getrennt

Ölpumpe

(4) Ölpumpe

(35) Auβenrotor der Ölpumpe

(36) Innenrotor der Ölpumpe

(6) Kurbelwelle

(m) Abflachungen

Die Ölpumpe wird vom Kurbelwellenende aus über zwei Abflachungen (m) angetrieben

Ansprechdruck des Übedruckventils: 7 bar

Ölmenge

MotorisierungEW10J4
Besonderheitenohne
Ölmenge mit Austausch des Ölfilters4.25 Liter
Ölfüllmenge, Ölwechsel durch Absaugen mit Austausch der Filterpatrone-
Ölmenge ohne Austausch der Filterpatrone4.0 Liter
Füllmenge zwischen Mindest- und Höchstmarke des Meβstabs-
grundsätzlich den Ölstand mit dem Ölmeβstab kontrollieren

Füllmenge zwischen Mindest- und Höchstmarke des Meβstabs: 1,7 Liter

WarnungGrundsätzlich den Ölstand mit dem Ölmeβstab kontrollieren

Anzeige keine Wartung: siehe Wartungsanweisungen

Ölfilter

Ölfilter1. Ausführung2. Ausführung
FabrikatPURFLUXPURFLUX
TypLS867ALS867B
Ölmenge0.32 Liter
Sicherheitsventil1.5 bar

Austauschintervall bei normalem Einsatz: siehe Wartungsanweisungen

Öldruck

MotorisierungEW10J4
Kontrolle 1 bei 1000 /min - Mindestdruck (bar)3.4
Kontrolle 2 bei 2000 /min - Mindestdruck (bar)6.3
Kontrolle 3 bei 3000 /min - Mindestdruck (bar)6.9
Kontrolle 4 bei 4000 /min - Mindestdruck (bar)-
die angegebenen Druckwerte gelten für eingefahrene Motoren und eine öltemperatur von 80 °C

Motorölwechsel

Zum Motorölwechsel kann das Öl auch abgesaugt werden

Das Öl muβ in betriebswarmem Zustand unmittelbar nach dem Abstellen des Motors abgelassen werden

Die Ölmeβstabführung ist an ihrem Ende aufgeweitet und kann eine Absaugsonde aufnehmen, die an ein Absauggerät anzuschlieβen ist (Durchmesser 14 mm)

HinweisDas Motoröl kann auch nach wie vor an der Ablaβschraube der Ölwanne abgelassen werden

Luftzufuhr

Luftansaugsystem

(37) den Lufteintrittsanschluss

(38) Einspritzverteilerrohr

(39) Abgasrückführungsleitung

(40) Ansaugluftverteiler

(41) Drosselklappengehäuse: Aluminiumlegierung

(42) Schraubschelle

(n) Zugang zur Schraube

Besonderheiten - Ansaugluftverteiler

  • Qualität: Verbund-Kunststoffe
  • Im Einlaβverteiler integrierter Resonanzdämpfer
  • Anschluβ für Abgasrückführungsleitung
  • Die Dichtung ist vorgeformt und abnehmbar

Besonderheiten, Drosselklappengehäuse

  • Qualität: Aluminiumlegierung
  • Leerlaufregelung durch Schrittmotor

Um den Lufteintrittsanschluβ vom Drosselklappengehäuse abzubauen, muβ seine Befestigungsschelle (42) gelöst werden; diese ist durch die Öffnung (n) zugänglich

Abgasrückführung

Pfeile: Abgasstromrichtung

(19) Zylinderkopf

(39) Abgasrückführungsleitung

(40) Ansaugluftverteiler

(41) Drosselklappengehäuse

(43) Auspuffanlage

(44) Abgasrückführungsventil (EGR)

(45) Thermostatgehäuse

Die Abgasrückführung dient auch dazu, durch Verringerung des Pumpeffekts im Teillastbetrieb den Kraftstoffverbrauch zu senken

Die Abgasrückführung ist kennfeldgesteuert und erfolgt kontinuierlich

Die Öffnung des Abgasrückführungsventils wird durch das Abgasrückführungsventil gesteuert; dieses wird wiederum vom Motor-Steuergerät anhand folgender Informationen gesteuert

  • Kühlmitteltemperatur
  • Motordrehzahl (u/mn)
  • Motorlast

Abgasrückführungsventil (EGR)

Besonderheiten: Proportional-Magnetventil, das vom Motor-Steuergerät gesteuert wird

Auspuffanlage

(43) Auspuffanlage

(46) innere Kanäle (1 pro Zylinder)

(47) äuβere Schale

Qualität: Blech

Der Auspuffkrümmer besteht aus folgenden Elementen

  • 4 Kanäle
  • 1 Stahlblechschale

Der Zwischenraum zwischen den Auslaβkanälen und den Auβenschalen sorgt für gute Wärmedämmung

Dieser Auspuffkrümmer ermöglicht die rasche Erwärmung des Katalysators nach Kaltstart

Kraftstoffversorgungssystem

(p) Flieβrichtung des Kraftstoffs

(q) Strömungsrichtung der Bnzindämpfe

(r) zur Benzindampfabsaugleitung

(s) zur Kraftstoffversorgungsleitung

(38) Einspritzverteilerrohr

(48) Aktivkohlefilter (Aktivkohlefilter)

(49) Kraftstofffilter

(50) Druckanschluβventil

(51) Kraftstoffrücklaufleitung

(52) Steckanschluβ

(53) Benzin-Einspritzventil(e)

(54) Benzindampfabsaugleitung

(55) Kraftstoffversorgungsleitung

(56) Kraftstoffdruckregler

(57) Kraftstoffpumpe (Tauchpumpe im Tank)

Besonderheiten

  • Einspritzverteilerrohr ohne Kraftstoffrücklauf
  • Kraftstoffdruckregler im Kraftstoffbehälter
  • Kraftstoffdruck: 3,5 bar

Druckanschluβventil

Das Druckanschluβventil arbeitet wie ein Reifenventil

Funktionen

  • Druckabbau des Systems
  • Druckprüfung
  • Kontrolle Krafstoffördermenge

HinweisUm Zugang zum Druckanschluβventil zu erhalten, muβ die Abdeckblende des Motors abgenommen werden

Kraftstofffilter

Der Kraftstoffilter hält Verunreinigungen ab einer Gröβe von 15 - 20 µ zurück

Nicht einstellbar: siehe Wartungsanweisungen

Motorkühlung

(19) Zylinderkopf

(45) Thermostatgehäuse

(58) Wärmetauscher

(59) Entlüftungsschrauben

(60) Thermostat

(61) Motor-Kühler

(62) Ausdehnungsbehälter

(63) Sammler Kühlmitteleintritt - Wasserpumpe

Besonderheiten

  • Ausdehnungsbehälter vom Kühler getrennt
  • Thermostat mit zwei Ventilen

Wasserpumpe

Besonderheiten

  • Qualität: Verbund-Kunststoffe
  • Antrieb durch den Steuerzahnriemen
  • Die Pumpe befindet sich auβen am Zylinderblock

WarnungBeim Einbau der Wasserpumpe müssen immer die Zentrierstifte eingesetzt werden

Thermostat

Doppelventil-Thermostat

(45) Thermostatgehäuse

(a1) zum Wassereintrittsgehäuse

(a2) Kühlmittelaustritt des Zylinderkopfs

(a3) Ausgang zum Kühler

(t) Funktion: kalt

(u) Funktion: in der Warmlaufphase

(v) Funktion: heiß

(63) - (64) Ventil

Der Thermostat enthält zwei Ventile (63) und (64)

Wenn das Ventil (64) geöffnet ist: das Kühlmittel strömt durch den Kühler

Wenn das Ventil (63) geöffnet ist: das Kühlmittel strömt zum Wassereintrittsgehäuse (kurzer Umlauf)

(t) Funktion - kalt: das Kühlmittel zirkuliert durch folgende Teile

  • Motorisierung (kurzer Umlauf)
  • Wärmetauscher

(u) in der Warmlaufphase: das Kühlmittel zirkuliert durch folgende Teile

  • Motorisierung (kurzer Umlauf)
  • Wärmetauscher
  • Motor-Kühler

(v) Funktion - heiß: das Kühlmittel zirkuliert durch folgende Teile

  • Motorisierung
  • Wärmetauscher
  • Motor-Kühler

Geräteantrieb

2 ausstattungsabhängige Ausführungen (je nach Fahrzeug)

  • Fahrzeug mit Servolenkung
  • Fahrzeug mit Servolenkung + Klimaanlage

Ohne Klimaanlage

(65) Spannrolle

(66) Servolenkungspumpe

(67) Generator

(68) Spannrolle

(69) Antriebsriemenscheibe

Klimaanlage

(65) Spannrolle

(66) Servolenkungspumpe

(67) Generator

(68) Spannrolle

(69) Antriebsriemenscheibe

(70) Klima-Kompressor

Einspritzsystem

Hersteller: MAGNETI MARELLI

Typ: MMDCM 4.8P

Einspritzanlage

Besonderheiten

  • Das Steuergerät arbeitet druck- und drehzahlabhängig
  • Das Motormanagement steuert die Benzineinspritzung und die Zündung hauptsächlich aufgrund der Informationen Saugrohrdruck und Motordrehzahl
  • Multipoint-Einspritzung (4 elektromagnetische Einspritzventile)
  • Sequentielle Multipoint-Einspritzung
  • Programmierte Öffnungszeit der Einspritzventile (Kennfeld)

Zündung

Besonderheiten

  • Vollelektronische Zündanlage
  • Typ statische Zündung mit Zweifunken-Zündspulen
  • Kennfeld-Zündzeitpunktsteuerung

Die Zündspulen sind Bestandteil einer am Zylinderkopf befestigten Kompaktspuleneinheit (BBC 2.2)

Zündspuleneinheit (BBC)

  • Hersteller: SAGEM BBC 2.2
  • Résistance de l'enroulement primaire: 0,5 Ohm
  • Résistance de l'enroulement secondaire: 12500 Ohm

Zündkerzen

  • Hersteller: EYQUEM RFC 52LZDP
  • Flacher Sitz
  • Elektrodenabstand: 1 mm
  • Anzugsdrehmoment: 2,5 daNm

Austauschintervall bei normalem Einsatz: siehe Wartungsanweisungen

Die Fernprogrammierung

Anstelle eines Austauschs von Steuergerät oder EPROM-Speicher besteht die Maβnahme im Herunterladen des Programms des Steuergeräts in seinen Speicher aus einem geeigneten Service-Gerät über den Diagnosestecker

Merkmale des Flash-Eprom-Speichers

  • Bei diesem Speichertyp kann bei einer Kalibrierungsänderung der Inhalt des Speichers des Steuergeräts ohne dessen Ausbau oder Austausch verändert werden
  • Die Maβnahme besteht darin, das Programm in den Speicher des Steuergeräts herunterzuladen ("fernzuladen")

Einspritz-Steuergerät

Besonderheiten

  • Neue Anschlüsse
  • Verriegelung der Stecker durch Plastikbügel

Verteilung der 128 Pole des Steuergeräts auf 3 Stecker

Das Steuergerät (7) erfüllt folgende Funktionen

  • Gemischaufbereitung
  • Zündung
  • Selbstdiagnose
  • Gemischregelung
  • Regelung der Leerlaufdrehzahl
  • Die Klopfregelung
  • Motorkühlung
  • Abgasrückführung
  • Motordrehzahl (Drehzahlmesser)
  • Wegfahrsperre