Beschreibung
Neuer Motortyp: Motorisierung EW10J4
Die Motoren EW ersetzen schrittweise die Motorenfamilie XU
Besonderheiten
- 4 Zylinder in Reihe - 16 Ventile
- 2 obenliegende Nockenwellen, durch Steuerzahnriemen angetrieben
- Mehrfach-Einspritzung
- Motor mit gesenktem Kraftstoffverbrauch durch erhöhten Wirkungsgrad
HinweisDer Motor ist für die Erfüllung der künftigen Abgasnormen ausgelegt
Der Motorwirkungsgrad wurde durch folgende Maβnahmen verbessert
- Verringerung der mechanischen Reibungsverluste
- Geringeres Gewicht
- Optimierung der Einlaβ- und Auslaβkanäle
- Angesteuertes Abgasrückführungsventil (Verringerung des Kraftstoffverbrauchs)
Einbaulage der Antriebseinheit
Die neuen Crash-Normen bedingen eine verringerte Neigung der Antriebseinheit im Frontteil bei allen neuen, ab 1998 homologierten Fahrzeugen
Daten
Motorkennzeichnungsschild
- (a): Typkennzeichen
- (b): Aggregatkennzeichnung
- (c): Ordnungsnummer der Herstellung
Daten
| Motorcode | EW10J4 |
|---|---|
| Typkennzeichen | RFR |
| Aggregatkennzeichnung | fahrzeugspezifisch |
| Zylinderzahl | 4 |
| Bohrung x Hub (mm) | 85 x 88 |
| Hubraum (cm3) | 1997 |
| Verdichtungsverhältnis | 10,8 |
| Höchstleistung (CEE) | 99 kW |
| Höchstleistung (PS DIN) | 138 |
| Drehzahl für max. Leistung (1/min) | 6000/min |
| maximales Drehmoment (CEE) | 19 daNm |
| Drehzahl für max. Drehmoment (1/min) | 4100/min |
| Einspritzsystem | Multipoint |
| Fabrikat | MAGNETI MARELLI |
| Typ | MMDCM 4.8P |
Zylinderblock
(1) Zylinderblock
(2) Kurbelwellen-Lagerdeckelgehäuse
(3) Ölwanne
(4) Ölpumpe
(5) Laufbuchse(n) (Grauguβ)
Der Leichtmetall-Zylinderblock besitzt eingepreβte Grauguβ-Laufbuchsen (Guβ)
Die Laufbuchsen sind trocken, also ohne Wassermantel eingesetzt
In das Leichtmetall-Lagerdeckelgehäuse sind die 5 guβeisernen Lagerdeckel integriert
Besonderheiten
- Bohrung = ø 85 mm
- Anzahl der Lager = 5
- Die Kühlmittel-Ablaβschraube befindet sich an der Rückseite
Die neue Ölwanne besitzt Verstärkungsrippen zur höheren Steifigkeit der Verbindung mit dem Getriebe
HinweisZylinder 1: auf Motorschwungradseite
Die Abdichtung zwischen folgenden Teilen erfolgt durch Dichtmasse
- Zylinderblock
- Lagerdeckelgehäuse
- Ölwanne
Kurbeltrieb
(6) Kurbelwelle
(7) Feuerstegring
(8) unterer Verdichtungsring
(9) Ölabstreifring
(10) Kolben
(11) Kolbenbolzen
(12) Pleuel
(13) Pleuellagerschale
(14) Anlaufscheiben für Axialspieleinstellung der Kurbelwelle
(15) obere Lagerschalen
(16) untere Lagerschale
(d) Schmierölbohrung
Kurbelwelle
Neue Kurbelwelle
- Qualität: Guβeisen
- Leichtere Gegengewichte
- Anzahl der Lager: 5
- Anzahl der Gegengewichte: 8
- Abdichtung der Kurbelwelle durch Wellendichtring
Axialspiel der Kurbelwelle
- Das Axialspiel muss zwischen 0,06 und 0,15 mm betragen
- Einstellung des Axialspiels durch 2 Anlaufscheiben am Lager Nr. 2 (2 Zylinderblockseite)
Kurbelwellen-Lagerschalen
(6) Kurbelwelle
(1) Zylinderblock
(e) Kennzeichnung der Kurbelwellen-Lagerklassen - am Zylinderblock (Lack)
- Innen
- Kennzeichnung Durchmesserklassen (Lager 1 bis Lager 5)
(f) Kennzeichnung der Kurbelwellen-Lagerklassen - am Zylinderblock (eingestanzte Kennzeichnung)
- Kennzeichnung Durchmesserklassen (Lager 1 bis Lager 5)
- Werks-Kennzeichnung
Die Kurbelwellenlagerstellen (Zylinderblock und Lagerdeckel) und die Kurbelwellenlager sind durch Markierungen am Zylinderblock und an der Kurbelwelle zusammengepaβt
Die Paarung erfolgt mit Hilfe von 4 Klassen glatter Lagerschalen
Die Wahl der geeigneten Lagerschale erfolgt mit Hilfe einer Paarungstabelle (siehe entsprechende Anleitung) anhand der Kennzeichnungen (e) und (f)
Glatte Lagerschalen (Lagerdeckelseite)
Genutete Lagerschalen (Zylinderblockseite)
HinweisFür die oberen Lagerschalen gibt es nur eine Klasse
Pleuel
Pleuel
- Qualität: geschmiedeter Stahl
- Achsabstand = 139 mm
- Die Pleuellagerschalen sind glatt
- Die Lagerschalen weisen eine Positionierungsnase auf
- Anzahl der Gewichtsklassen: 4
Die Kolbenbolzen sind mit Preβsitz in die Pleuelköpfe und schwimmend in die Kolben eingesetzt
Die Lagerschalen sind jeweils durch einen Farbstrich an der Kante gekennzeichnet
Die Pleuelfüβe weisen Bohrungen für die Schmierung der unteren Laufbuchsenbereiche auf
HinweisDie Pleuellagerschalen weisen Bohrungen auf (oben und unten)
Pleuel-Lagerschalen
(6) Kurbelwelle
(12) Pleuel
(g) Kennzeichnung an der Kurbelwelle (A B C D)
- Innen
- Aufschrift Durchmesserklassen (Kurbelzapfen 1 bis Kurbelzapfen 5)
(h) Kennzeichnung am Pleuel (eingestanzte Kennzeichnung)
- Kennzeichnung Gewichtsklassen (XX)
- Kennzeichnung Durchmesserklassen (A)
- Werks-Kennzeichnung (X)
Die Pleuelfüβe und die Kurbelzapfen sind durch Kennzeichen zusammengepaβt
Die Paarung erfolgt mit Hilfe von 3 Lagerschalenklassen (untere Lagerschalen)
HinweisFür die oberen Lagerschalen gibt es nur eine Klasse
Die Lagerschalen sind jeweils durch einen Farbstrich an der Kante gekennzeichnet
Die Wahl der geeigneten Lagerschale erfolgt mit Hilfe einer Paarungstabelle (siehe entsprechende Anleitung) anhand der Kennzeichnungen (g) und (h)
Kolben
Qualität: Aluminiumlegierung
Es gibt nur eine Kolbendurchmesserklasse (Serienmaβ)
Es gibt nur eine Kolbendurchmesserklasse (Reparaturmaß)
Kolbenringe
Der Kolben besitzt 3 Kolbenringe
- Oberer Verdichtungsring: Stärke 1,2 mm
- Unterer Verdichtungsring: Stärke 1,5 mm
- Ölabstreifring: Stärke 2,5 mm
Motorschwungrad
Motorschwungrad (fahrzeugspezifisch)
- Qualität: Guβeisen
- Reibungsdurchmesser: 230 mm
Das Schwungrad trägt an seinem Umfang 60 Zähne, von denen 2 ausgespart sind, um den oberen Totpunkt zu markieren
Ein Spezialwerkzeug (-).0189-C ermöglicht das Feststellen des Kurbeltriebs mit Hilfe einer Bohrung im Zylinderblock und im Schwungrad
Die Geräteantriebsriemenscheibe
Besonderheiten
- Befestigung an der Kurbelwelle durch 4 Schrauben
- Dämpfungsnabe mit Drehschwingungsentkopplung
Zylinderkopf
(17) Zylinderkopfdeckel (Verbund-Kunststoffe)
(18) Nockenwellen-Lagergehäuse
(19) Zylinderkopf
(i) integrierter Abgasrückführungskanal (im Zylinderkopf-Guβteil)
(j) Identifizierungsansatz des Zylinderkopfs
Zylinderkopfdeckel
Zwei Zylinderkopfdeckel (obere Zylinderkopfdeckel mit Ölabscheider und Öleinfüllöffnung)
Qualität: Verbund-Kunststoffe
Der Öleinfüllstutzen ist den Zylinderkopfdeckel integriert
Die Dichtung ist vorgeformt und abnehmbar
HinweisAnziehen in spiralförmiger Folge von innen nach auβen
Nockenwellen-Lagergehäuse
Kennzeichen Zylinderkopf
Abdichtung zwischen Nockenwellen-Lagerdeckelgehäuse und Zylinderkopf: Dichtmasse
Bei Reparatur: Dichtmasse AUTOJOINT OR verwenden
Die seitliche Ausrichtung der Nockenwelle erfolgt am 5. Lager des Zylinderkopfs (Lager Nr. 1 auf Seite des Motor-Schwungrads)
HinweisAnziehen in spiralförmiger Folge von innen nach auβen
Zylinderkopf
4 Ventile pro Zylinder (2 Einlaβv., 2 Auslaβv.), mit automatischem Spielausgleich durch hydraulische Stöβel
Höhe Zylinderkopf neu = 137 mm
Auslaβventilführung: Sinterstahl = 0,2 mm
Maximal zulässiger Planflächenverzug = 0,03 mm
Neue Ventilsitze und Ventilführungen aus gesintertem Stahl
Zulässiges Abdrehmaβ
Einlaβventilführung: Messing
HinweisAnziehen in spiralförmiger Folge von innen nach auβen
Ein Teil des Abgasrückführungskanals ist im Zylinderkopf integriert
Nockenwelle
(20) Nockenwelle
(21) Bezugsmarkenrad der Nockenwelle
Neue guβeiserne Nockenwellen mit 8 Nocken und 5 Lagern
Das Bezugsmarkenrad für den Zylindererkennungsgeber ist am Ende der Auslaβnockenwelle befestigt
Die Nockenwellenlager werden unter Druck und die Nocken im Ölbad geschmiert
HinweisDas Bezugsmarkenrad (21) ist nicht abnehmbar
Zylinderkopfdichtung
(22) Zylinderkopfdichtung
(k) Motor-Kennzeichen: Loch
(l) Kennzeichen Zylinderkopfdichtung mit Reparaturmaβ
Besonderheiten
- Anzahl Klassen: 1
- Stärke: 0,8 mm
- Typ: Mehrschicht-Metalldichtung (3 Schichten)
Hydraulikstößel
Die hydraulischen Stöβel sorgen für automatischen Ventilspielausgleich
Gleiche Auslegung wie die in den Motoren XU verbauten Stöβel
Durchmesser: 28,4 mm
Ventile
Einlaβventil: ø 33,3 mm
Auslassventil: 29 mm
Ventilschaftdichtung: 6 mm
Ventilschaftdichtung mit integriertem Teller
Ventilfedern
Besonderheiten
- Siehe Wartungsanweisungen
- Kennzeichnen: Farbstrich(e)
- Auβendurchmesser 1: ø 26,7 mm
- Auβendurchmesser 2: ø 15,1 mm
Motorsteuerung
(23) Befestigungsschrauben
(25) Nockenwellenrad: Auspuff
(26) Nockenwellenrad: Einlaβ
(27) Spannrolle
(28) Spannrolle
(29) Kurbelwellenzahnrad
(30) Wasserpumpen-Zahnrad
Das Steuergehäuse besteht aus folgenden 2 Teilen
- (24) das obere Steuergehäuse (5 Befestigungspunkte)
- (31) das untere Steuergehäuse (5 Befestigungspunkte)
Steuerzahnriemen
| Typkennzeichen | RFR |
|---|---|
| Motorcode | EW10J4 |
| Breite mm | 25,4 mm |
| Anzahl Zähne | 153 |
| Qualität | HSN |
| Hersteller | GATES |
| Aufschriften zur Identifizierung | - |
| Austauschintervall bei normalem Einsatz | siehe Wartungsanweisungen |
Nockenwellenrad
(25) Nockenwellenrad
(32) Nockenwellennabe
(33) Feststelloch
(34) Langloch
Das Feststellen der Nockenwellen erfolgt durch die Naben (32) hindurch, die auf den Nockenwellen jeweils durch einen Keil befestigt sind
Die Zahnräder sind auf ihrer Nabe durch 3 Schrauben befestigt
Nach Lösen der 3 Befestigungsschrauben können die Zahnräder gedreht werden (Drehweg begrenzt durch die Länge der Langlöcher)
Diese Ausführung ermöglicht
- Eine genauere Einstellung der Steuerung
- Eine bessere Verteilung der Riemenspannung über den Verlauf des Zahnriemens
Identifizierung der Nockenwellennaben
- Einprägung an der Nockenwellennabe
- Kennziffer
Schmierung
Druckumlaufschmierung durch Rotorpumpe
Die Ölfilterpatrone ist vom Zylinderblock getrennt
Ölpumpe
(4) Ölpumpe
(35) Auβenrotor der Ölpumpe
(36) Innenrotor der Ölpumpe
(6) Kurbelwelle
(m) Abflachungen
Die Ölpumpe wird vom Kurbelwellenende aus über zwei Abflachungen (m) angetrieben
Ansprechdruck des Übedruckventils: 7 bar
Ölmenge
| Motorisierung | EW10J4 |
|---|---|
| Besonderheiten | ohne |
| Ölmenge mit Austausch des Ölfilters | 4.25 Liter |
| Ölfüllmenge, Ölwechsel durch Absaugen mit Austausch der Filterpatrone | - |
| Ölmenge ohne Austausch der Filterpatrone | 4.0 Liter |
| Füllmenge zwischen Mindest- und Höchstmarke des Meβstabs | - |
| grundsätzlich den Ölstand mit dem Ölmeβstab kontrollieren |
Füllmenge zwischen Mindest- und Höchstmarke des Meβstabs: 1,7 Liter
WarnungGrundsätzlich den Ölstand mit dem Ölmeβstab kontrollieren
Anzeige keine Wartung: siehe Wartungsanweisungen
Ölfilter
| Ölfilter | 1. Ausführung | 2. Ausführung |
|---|---|---|
| Fabrikat | PURFLUX | PURFLUX |
| Typ | LS867A | LS867B |
| Ölmenge | 0.32 Liter | |
| Sicherheitsventil | 1.5 bar | |
Austauschintervall bei normalem Einsatz: siehe Wartungsanweisungen
Öldruck
| Motorisierung | EW10J4 |
|---|---|
| Kontrolle 1 bei 1000 /min - Mindestdruck (bar) | 3.4 |
| Kontrolle 2 bei 2000 /min - Mindestdruck (bar) | 6.3 |
| Kontrolle 3 bei 3000 /min - Mindestdruck (bar) | 6.9 |
| Kontrolle 4 bei 4000 /min - Mindestdruck (bar) | - |
| die angegebenen Druckwerte gelten für eingefahrene Motoren und eine öltemperatur von 80 °C |
Motorölwechsel
Zum Motorölwechsel kann das Öl auch abgesaugt werden
Das Öl muβ in betriebswarmem Zustand unmittelbar nach dem Abstellen des Motors abgelassen werden
Die Ölmeβstabführung ist an ihrem Ende aufgeweitet und kann eine Absaugsonde aufnehmen, die an ein Absauggerät anzuschlieβen ist (Durchmesser 14 mm)
HinweisDas Motoröl kann auch nach wie vor an der Ablaβschraube der Ölwanne abgelassen werden
Luftzufuhr
Luftansaugsystem
(37) den Lufteintrittsanschluss
(38) Einspritzverteilerrohr
(39) Abgasrückführungsleitung
(40) Ansaugluftverteiler
(41) Drosselklappengehäuse: Aluminiumlegierung
(42) Schraubschelle
(n) Zugang zur Schraube
Besonderheiten - Ansaugluftverteiler
- Qualität: Verbund-Kunststoffe
- Im Einlaβverteiler integrierter Resonanzdämpfer
- Anschluβ für Abgasrückführungsleitung
- Die Dichtung ist vorgeformt und abnehmbar
Besonderheiten, Drosselklappengehäuse
- Qualität: Aluminiumlegierung
- Leerlaufregelung durch Schrittmotor
Um den Lufteintrittsanschluβ vom Drosselklappengehäuse abzubauen, muβ seine Befestigungsschelle (42) gelöst werden; diese ist durch die Öffnung (n) zugänglich
Abgasrückführung
Pfeile: Abgasstromrichtung
(19) Zylinderkopf
(39) Abgasrückführungsleitung
(40) Ansaugluftverteiler
(41) Drosselklappengehäuse
(43) Auspuffanlage
(44) Abgasrückführungsventil (EGR)
(45) Thermostatgehäuse
Die Abgasrückführung dient auch dazu, durch Verringerung des Pumpeffekts im Teillastbetrieb den Kraftstoffverbrauch zu senken
Die Abgasrückführung ist kennfeldgesteuert und erfolgt kontinuierlich
Die Öffnung des Abgasrückführungsventils wird durch das Abgasrückführungsventil gesteuert; dieses wird wiederum vom Motor-Steuergerät anhand folgender Informationen gesteuert
- Kühlmitteltemperatur
- Motordrehzahl (u/mn)
- Motorlast
Abgasrückführungsventil (EGR)
Besonderheiten: Proportional-Magnetventil, das vom Motor-Steuergerät gesteuert wird
Auspuffanlage
(43) Auspuffanlage
(46) innere Kanäle (1 pro Zylinder)
(47) äuβere Schale
Qualität: Blech
Der Auspuffkrümmer besteht aus folgenden Elementen
- 4 Kanäle
- 1 Stahlblechschale
Der Zwischenraum zwischen den Auslaβkanälen und den Auβenschalen sorgt für gute Wärmedämmung
Dieser Auspuffkrümmer ermöglicht die rasche Erwärmung des Katalysators nach Kaltstart
Kraftstoffversorgungssystem
(p) Flieβrichtung des Kraftstoffs
(q) Strömungsrichtung der Bnzindämpfe
(r) zur Benzindampfabsaugleitung
(s) zur Kraftstoffversorgungsleitung
(38) Einspritzverteilerrohr
(48) Aktivkohlefilter (Aktivkohlefilter)
(49) Kraftstofffilter
(50) Druckanschluβventil
(51) Kraftstoffrücklaufleitung
(52) Steckanschluβ
(53) Benzin-Einspritzventil(e)
(54) Benzindampfabsaugleitung
(55) Kraftstoffversorgungsleitung
(56) Kraftstoffdruckregler
(57) Kraftstoffpumpe (Tauchpumpe im Tank)
Besonderheiten
- Einspritzverteilerrohr ohne Kraftstoffrücklauf
- Kraftstoffdruckregler im Kraftstoffbehälter
- Kraftstoffdruck: 3,5 bar
Druckanschluβventil
Das Druckanschluβventil arbeitet wie ein Reifenventil
Funktionen
- Druckabbau des Systems
- Druckprüfung
- Kontrolle Krafstoffördermenge
HinweisUm Zugang zum Druckanschluβventil zu erhalten, muβ die Abdeckblende des Motors abgenommen werden
Kraftstofffilter
Der Kraftstoffilter hält Verunreinigungen ab einer Gröβe von 15 - 20 µ zurück
Nicht einstellbar: siehe Wartungsanweisungen
Motorkühlung
(19) Zylinderkopf
(45) Thermostatgehäuse
(58) Wärmetauscher
(59) Entlüftungsschrauben
(60) Thermostat
(61) Motor-Kühler
(62) Ausdehnungsbehälter
(63) Sammler Kühlmitteleintritt - Wasserpumpe
Besonderheiten
- Ausdehnungsbehälter vom Kühler getrennt
- Thermostat mit zwei Ventilen
Wasserpumpe
Besonderheiten
- Qualität: Verbund-Kunststoffe
- Antrieb durch den Steuerzahnriemen
- Die Pumpe befindet sich auβen am Zylinderblock
WarnungBeim Einbau der Wasserpumpe müssen immer die Zentrierstifte eingesetzt werden
Thermostat
Doppelventil-Thermostat
(45) Thermostatgehäuse
(a1) zum Wassereintrittsgehäuse
(a2) Kühlmittelaustritt des Zylinderkopfs
(a3) Ausgang zum Kühler
(t) Funktion: kalt
(u) Funktion: in der Warmlaufphase
(v) Funktion: heiß
(63) - (64) Ventil
Der Thermostat enthält zwei Ventile (63) und (64)
Wenn das Ventil (64) geöffnet ist: das Kühlmittel strömt durch den Kühler
Wenn das Ventil (63) geöffnet ist: das Kühlmittel strömt zum Wassereintrittsgehäuse (kurzer Umlauf)
(t) Funktion - kalt: das Kühlmittel zirkuliert durch folgende Teile
- Motorisierung (kurzer Umlauf)
- Wärmetauscher
(u) in der Warmlaufphase: das Kühlmittel zirkuliert durch folgende Teile
- Motorisierung (kurzer Umlauf)
- Wärmetauscher
- Motor-Kühler
(v) Funktion - heiß: das Kühlmittel zirkuliert durch folgende Teile
- Motorisierung
- Wärmetauscher
- Motor-Kühler
Geräteantrieb
2 ausstattungsabhängige Ausführungen (je nach Fahrzeug)
- Fahrzeug mit Servolenkung
- Fahrzeug mit Servolenkung + Klimaanlage
Ohne Klimaanlage
(65) Spannrolle
(66) Servolenkungspumpe
(67) Generator
(68) Spannrolle
(69) Antriebsriemenscheibe
Klimaanlage
(65) Spannrolle
(66) Servolenkungspumpe
(67) Generator
(68) Spannrolle
(69) Antriebsriemenscheibe
(70) Klima-Kompressor
Einspritzsystem
Hersteller: MAGNETI MARELLI
Typ: MMDCM 4.8P
Einspritzanlage
Besonderheiten
- Das Steuergerät arbeitet druck- und drehzahlabhängig
- Das Motormanagement steuert die Benzineinspritzung und die Zündung hauptsächlich aufgrund der Informationen Saugrohrdruck und Motordrehzahl
- Multipoint-Einspritzung (4 elektromagnetische Einspritzventile)
- Sequentielle Multipoint-Einspritzung
- Programmierte Öffnungszeit der Einspritzventile (Kennfeld)
Zündung
Besonderheiten
- Vollelektronische Zündanlage
- Typ statische Zündung mit Zweifunken-Zündspulen
- Kennfeld-Zündzeitpunktsteuerung
Die Zündspulen sind Bestandteil einer am Zylinderkopf befestigten Kompaktspuleneinheit (BBC 2.2)
Zündspuleneinheit (BBC)
- Hersteller: SAGEM BBC 2.2
- Résistance de l'enroulement primaire: 0,5 Ohm
- Résistance de l'enroulement secondaire: 12500 Ohm
Zündkerzen
- Hersteller: EYQUEM RFC 52LZDP
- Flacher Sitz
- Elektrodenabstand: 1 mm
- Anzugsdrehmoment: 2,5 daNm
Austauschintervall bei normalem Einsatz: siehe Wartungsanweisungen
Die Fernprogrammierung
Anstelle eines Austauschs von Steuergerät oder EPROM-Speicher besteht die Maβnahme im Herunterladen des Programms des Steuergeräts in seinen Speicher aus einem geeigneten Service-Gerät über den Diagnosestecker
Merkmale des Flash-Eprom-Speichers
- Bei diesem Speichertyp kann bei einer Kalibrierungsänderung der Inhalt des Speichers des Steuergeräts ohne dessen Ausbau oder Austausch verändert werden
- Die Maβnahme besteht darin, das Programm in den Speicher des Steuergeräts herunterzuladen ("fernzuladen")
Einspritz-Steuergerät
Besonderheiten
- Neue Anschlüsse
- Verriegelung der Stecker durch Plastikbügel
Verteilung der 128 Pole des Steuergeräts auf 3 Stecker
Das Steuergerät (7) erfüllt folgende Funktionen
- Gemischaufbereitung
- Zündung
- Selbstdiagnose
- Gemischregelung
- Regelung der Leerlaufdrehzahl
- Die Klopfregelung
- Motorkühlung
- Abgasrückführung
- Motordrehzahl (Drehzahlmesser)
- Wegfahrsperre